ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB) FÜR DIE BUCHUNG VON LEONARD VEE ALS  FOTO-/VIDEOGRAFEN

"Leonard Vee", Leonard Voutsara, Fuhlsbüttlerstraße 618, 22337 Hamburg

 

Der Kunde verpflichtet sich, die Geschäftsbedingungen sorgfältig zu lesen und vollständig zur Kenntnis zu nehmen.

 

1. Allgemeines

1.1 Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Leonard Vee gelten für alle Vertragsverhältnisse zwischen Leonard Vee (im Folgenden Auftragnehmer genannt) und dem Kunden (im Folgenden Auftraggeber genannt).  Abweichenden Vorgaben und Bestimmungen, die der Auftraggeber verwendet wird widersprochen, soweit nicht im Einzelfall etwas anderes schriftlich vereinbart wurde.

1.2 “Fotos/Videos” im Sinne der AGB, sind alle vom Auftragnehmer hergestellten Produkte, egal, in welcher Art oder in welchem Medium sie hergestellt wurden oder vorliegen. (Videos und Fotos in jeglicher digitaler oder analoger Form.)

 

2. Datenschutz

Die zum Vertragsabschluss und der Ausführung des Auftrages  erforderliche personenbezogenen Daten des Auftraggebers können gespeichert werden. Der Auftragnehmer ist verpflichtet , alle während des Vertragsverhältnisses bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

 

3. Urheberrecht

3.1 Erst mit der vollständigen vertraglich vereinbarten Vergütung gehen die Bildrechte an den Auftraggeber über. 

3.2 Der Auftragnehmer kann die hergestellten Produkte auf seinen eigenen Websiten und Sociamedia-Plattformen zum Zwecke der Eigenwerbung, gemäß  "11. Portfolio" nutzen und dort veröffentlichen (z.B. Portfolio, Instagram, Facebook, Youtube, Vimeo etc.), sofern nicht anders, schriftlich und vor Vertragsschluss vereinbart.

3.3 Bei Verwendung der Fotos/Videos wird der Auftragnehmer, sofern nichts anderes vereinbart wurde, als Urheber in folgender oder gleichwertiger Form (In dem Fall das die folgende Form stilistisch nicht in das Werk passt) genannt:  “Photo- oder Video by: “www.leonardvee.de” Eine Verletzung des Rechts auf Nennung des Auftragnehmers berechtigt diesen zum Schadensersatz.

 

4. Haftung

4.1 Der Auftragnehmer (und eventuelle Assistenz) haftet für die Verletzung von Pflichten, die nicht im Zusammenhang mit dem Vertrag stehen nur im Falle des Vorsatzes und grober Fahrlässigkeit

Der Auftragnehmer (und eventuelle Assistenz) haftet für die Verletzung der essenziellen Vertragsvereinbarungen oder der Gesundheit. 

Bei eventuellen Schäden an Aufnahmeobjekten, Vorlagen, Displays, Layouts oder Daten haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Ersatzpflicht beim Verlust von Fotos/Videos und Daten, beschränkt sich auf die Verfügungstellung von neuen Fotos/Video, einem sogenannten Reshoot. Weitere Ansprüche sind ausdrücklich ausgeschlossen.

4.2 Die Fotos/Videos werden sorgfältig vom Auftragnehmer aufbewahrt. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die hergestellten Produkte drei Monate nach der Lieferung zu löschen. Die Verpflichtung hierzu besteht nicht.

4.3 Der Auftragnehmer haftet nicht für die Beständigkeit und Dauerhaftigkeit der Datenträger, die für die Bereitstellung der fertigen Fotos/Videos verwendet werden. Der Auftragnehmer leistet hier nur nach eigenem Ermessen entsprechenden Ersatz.

4.4 Die Zusendung und Rücksendung von Datenträgern, Fotos/Videos erfolgt auf Kosten, sowie Gefahr des Auftraggebers. Der Auftraggeber kann bestimmen, wie und durch wen ggf. eine Rücksendung erfolgt.

 

5. Fotos/Videos in digitaler Form 

5.1 Die übertragenen Nutzungsrechte berechtigen nicht zur Speicherung und Vervielfältigung, wenn dieses Recht nicht schriftlich mittels des Vertrages übertragen wurde.

5.2 Die Speicherung, Veränderung und Vervielfältigung der bereitgestellten Fotos/Videos bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

 

6.  Vergütung, Eigentumsvorbehalt, Bildauffassung, Rücktrittsvorbehalt

6.1 Bis zur vollständigen, vertraglich vereinbarten Vergütung bleiben die gelieferten Fotos/Videos und die dazugehörigen Bildrechte Eigentum des Auftragnehmers. 

6.2 Sofern die Bereitstellung der Fotos/Videos vor der vertraglich vereinbarten Vergütung stattfindet, behält sich der Auftragnehmer das Recht vor, die bereitsgestellten Fotos/Videos mit einem Wasserzeichen zu versehen und die bereitgestellten Fotos/Videos erst ab der vollständigen Vergütung ohne Wasserzeichen, binnen von zwei Werktagen in digitaler Form (z.B. Downloadlink) oder einer Woche (Im Falle der Lieferung per Post, z.B. USB-Stick, DVD) bereitzustellen.

6.3 Die Herstellung der Fotos/Videos wird mit einem Honorar entweder als Pauschalbetrag, Tagessatz oder Stundensatz vergütet. Reisekosten, Spesen, Requisiten, Labor- und Materialkosten, Studiomieten, Vergütungen für Models und Statisten etc.) sind vom Auftraggeber zu tragen, sofern nicht anders schriftlich vereinbart. Das Honorar wird, sofern nicht anders schriftlich vereinbart zu 50% vor dem vereinbarten Termin fällig und zu 50% nach der Lieferung der Fotos/Videos (mit Wasserzeichen). Die Zahlung ist, sofern nicht anders vereinbart bis spätestens 10 Tage nach Lieferung zu leisten. 

6.4 Es werden grundsätzlich keine Time-for-Print-Arbeiten angeboten. Entweder der Auftragnehmer honoriert den Auftraggeber und erhält die Bildrechte zeitlich unbegrenzt gemäß "3.Urheberrecht",  oder der Auftraggeber steht dem Auftragnehmer kostenfrei zur Verfügung und erhält im Gegenzug die vorselektierten Fotos/Videos kostenlos und kann diese auch zur Eigenwerbung (z.B. auf der eigenen Homepage, Modelbook, Sedcard, Instagram etc.) nutzen. Gleichzeitig kann der Auftragnehmer die Arbeiten selbst nach eigenem Ermessen verwerten und Vermarkten.

6.5 Der Auftraggeber erkennt den Stil und Bildbearbeitung des Auftragnehmers mit Gültigkeit des Vertrages ausdrücklich an. Wird vom Auftraggeber während oder nach der Erstellung der Fotos/Videos  Änderungen wünscht, so hat er eventuelle  Mehrkosten zu tragen. Der Auftragnehmer behält den Honorar-Anspruch für bereits begonnene Arbeiten.

6.6 Ändert der Auftraggeber seine Wünsche in erheblichen Umfang nach Vertragsabschluß, so behält sich der Auftraggeberdas Recht vor, von dem Auftrag zurückzutreten.

 

7. Leistungsstörung, Ausfallhonorar

7.1 Wird die für die Erstellung der Fotos/Videos bzw. Erfüllung der Vertragspflichten vorgesehene Zeit aus Gründen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat, um mehr als 20 % überschritten, so erhöht sich das Honorar des Auftragnehmers, sofern ein Pauschalpreis vereinbart war, entsprechend. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält der Auftragnehmer auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz. Bei Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Auftraggebers kann der Auftragnehmer Schadensersatzansprüche geltend machen.

7.2 Überlässt der Fotograf dem Auftraggeber mehrere Lichtbilder zur Auswahl, hat der Auftraggeber die nicht ausgewählten Lichtbilder innerhalb einer Woche nach Zugang – wenn keine längere Zeit vereinbart wurde – auf eigene Kosten und Gefahr zurücksenden. Für verlorene oder beschädigte Lichtbilder kann der Fotograf, sofern er den Verlust oder die Beschädigung nicht zu vertreten hat, Bezahlung verlangen.

Werden die Bilder nicht in der 7 Tage-Frist an den Fotografen zurückgeschickt, gilt die Sendung als abgenommen und diese wird komplett in Rechnung gestellt.

7.3 Die Liefertermine für Fotos/Videos  sind nur dann verbindlich, wenn sie schriftlich vom Auftragnehmer bestätigt worden sind. Der Auftragnehmer haftet für Fristüberschreitung nur bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz.

7.4 Änderungswünsche und Nacharbeiten müssen dem Auftragnehmer bis einschließlich dem 7.Tag nach Erhalt der Fotos/Videos mitgeteilt werden. Nach Ablauf der Frist gilt die Lieferung als verbindlich angenommen.

7.5 Wird der bereits vom Auftragnehmer bestätigte Auftrag vom Auftragnehmer storniert fallen folgende Kosten an:  

14 Tage vorher oder früher vor dem gebuchten Termin:  30 %, der Gesamtsumme

14 bis 7 Tage vor dem gebuchten Termin:  50 %, der Gesamtsumme

6 bis 2 Tage vor dem gebuchten Termin: 80%, der Gesamtsumme

ab 24 Stunden vor dem gebuchten Termin: 100%, der Gesamtsumme

Dis gilt auch, wenn noch keine Anzahlung geleistet wurde. Kosten für Zusatzbestellungen, wie z.B. Studioräume, Visagisten werden zusätzlich berechnet, unabhängig von der Stornogebühr des Auftragnehmers.

 

8. Nebenbestimmungen

8.1 Der Auftraggeber versichert, dass er an allen Vorgaben, die dem Auftragnehmer übergeben werden, die Vervielfältigungs- und Verbreitungsrechte sowie bei abgebildeten Personen die Einwilligung der jeweiligen Personen zur Veröffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung besitzt. Jegliche Ersatzansprüche Dritter wegen Verletzung der Pflicht, trägt der Auftraggeber.

8.2 Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Materialien, die für die Ausführung des Auftrags notwendig sind, rechtzeitig zur Verfügung zu stellen und ggf. unverzüglich nach dem vereinbarten Termin abzuholen. Werden die Materialien vom Auftraggeber nach Aufforderung  nicht spätestens nach drei  Werktagen abgeholt, ist der Auftragnehmer  berechtigt, ggf. Lagerkosten zu berechnen oder bei Blockierung der eigenen Räumlichkeiten die Materialien auf Kosten des Auftraggebers auszulagern. Transport- und Lagerkosten werden in diesem Fall dem Auftraggeber berechnet.

 

9. Verbreitung und Nutzung

9.1 Die Verbreitung von hergestelleten Fotos/Videos des Auftragnehmers im Internet, Intranet und Datenbanken, die nicht nur für den internen Gebrauch des Auftraggebers bestimmt sind ist nur gestettet, sofern dies ausdrücklich und schriftlich vereinbart wurde.

9.2 Die Weitergabe der Fotos/Videos im Internet auf Datenträgern und Geräten jeglicher Art, die zur öffentlichen Anzeige auf Bildschirmen oder zur Herstellung von Soft- und Hardcopies geeignet sind, bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

9.3 Eine Verpflichtung des Auftragnehmers, Datenträger und Daten an den Auftraggeber nach der ursprünglichen Lieferung herauszugeben, wenn dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde, besteht nicht. Wünscht der Auftraggeber eine gesonderte Bereitstellung der Daten, ist dies schriftlich zu vereinbaren und entsprechend zu vergüten.

9.4 Die vom Auftragnehmer zur Verfügung gestellten Fotos/Videos dürfen nur mit vorheriger schriftlicher Einwilligung des Auftragnehmers verändert werden. (z.B. Re-Cut eines Videos oder alternatives Color-Grading der bereitgestellten Fotos/Videos

9.5 Die Gefahren sowie Kosten des Transports von Datenträgern und Daten zum zwecke der Weiterverbreitung, egal auf welchem Wege (online oder offline), liegen beim Auftraggeber. 

 

10. Ausschluss Widerrufsrecht

10.1 Ein Recht zum Widerruf des Auftrages nach § 312g Abs. 1 BGB (Widerrufsrecht) ist ausgeschlossen, da die beauftragten Fotos/Videos nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung maßgeblich ist oder diese eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten sind.

 

11. Portfolio

11.1 Der Auftraggeber ist ausdrücklich einverstanden vom Auftragnehmer als Referenz genannt zu werden und dass die produzierten Fotos/Videos auf den eigenen Seiten und Socialmediakanälen (www.leonardvee.de;www.leonardvee.com; Instagram, Facebook etc.) zum Zwecke der Eigenwerbung genutzt werden, sofern keine andere, schriftliche Vereinbarung vor Vertragsschluss stattfindet.

 

12. Bildbearbeitung 

 

12.1 Die Bearbeitung von Fotos/Videos des Auftragnehmers und deren Vervielfältigung sowie Verbreitung, egal auf welchem Weg, bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers. Entsteht durch Fotomontage, sog. Composing oder andere Veränderung der bereitgestellten Fotos/Videos ein neues Werk, ist dieses mit [M] zu kennzeichnen. Der Uhrheber der verwendeten Fotos/Videos und der Urheber des neuen Werkes sind Miturheber im Sinne des §8UrhG.

12.2 Der Auftraggeber ist verpflichtet, bereitgestellte Fotos/Videos digital so abzuspeichern und zu kopieren, dass der Name des Auftragnehmers mit den Bilddaten verknüpft bleibt. (Metadaten)

12.3 Der Auftraggeber verpflichtet sich, diese Verknüpfung mit den genannten Metadaten aufrechtzuerhalten, sodass diese bei jeder Art von Datenübertragung und Wiedergabe (auf Bildschirmen, Projektionen, vor allem öffentlicher Wiedergabe), erhalten bleibt. Der Auftragnehmer ist  muss als urheber klar identifizierbar bleiben.

12.4 Sollte der Auftraggeber dem Auftragnehmer einen Auftrag zur Bildbearbeitung erteilen, versichert dieser, dass er dazu berechtigt ist, die zu bearbeitenden Werke zu verwenden. Er stellt den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf dieser Pflichtverletzung beruhen.